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30.05.2026 - Alfons Dür - Kaspar Moosbrugger, der ungarische Beamte - Schoppernau

Samstag, 30. Mai 2026
Beginn: 20 Uhr Franz-Michael-Felder-Saal, Schoppernau

„Ein Bruder, namens Kaspar, lebte seit mehreren Jahren als Beamter in Ungarn und ließ nur noch selten etwas von sich hören.“
Dies ist die erste Erwähnung von Kaspar Moosbrugger, Felders Schwager und Mitstreiter, in Franz Michael Felders Autobiographie „Aus meinem Leben“. In der Tat war Moosbrugger von 1855 bis 1860 bei mehreren Gerichten in Oberungarn tätig und legte dort 1858 in ungarischer Sprache die Richteramtsprüfung ab. Wie er später schrieb, wurde er „in der trefflichen politischen Schule“ Oberungarns von einem „Diener des Absolutismus“ zu einem „Diener der Freiheit“. Sein Leben lang hat Moosbrugger von den Ungarn geschwärmt und vieles, was er dort erfahren und erlebt hat, hat später seine politische Tätigkeit beeinflusst. Alfons Dür hat sich dem „ungarischen Leben“ von Kaspar Moosbrugger angenommen und berichtet in seinem Vortrag über die ungewöhnliche Justizkarriere von Kaspar Moosbrugger in Oberungarn.

 

Alfons Dür, geboren 1948 in Lauterach. Studium der Rechtswissenschaften in Wien, Richter, von 1998 bis 2008 Präsident des Landesgerichtes Feldkirch. Forschungen zur NS-Justiz und zu Fragen der Rechts- und Justizgeschichte Vorarlbergs. Neben vielen Aufsätzen ist 2012 das Buch „Unerhörter Mut. Eine Liebe in der Zeit des Rassenwahns“ im Haymon-Verlag erschienen.

 

Der Eintritt ist frei.

Kartenreservierung unter info@felderverein.at oder unter der Nummer: +43 5574 511 44 0 55, erreichbar von Montag bis Freitag von 09:00 - 17:00 Uhr.

 

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